Im Juli 1951 wurde der Grundstein gelegt, schon ein knappes Jahr später, am 2. Juni 1952, fand die Einweihung statt. Bemerkenswert an dem Bau ist, das er unter großem Einsatz der Gemeindeglieder zustande kam und nur durch die Spenden des Gustav-Adolf-Werkes, dem Zusammenschluss der evangelischen Gemeinden der DDR, realisiert werden konnte. An diese Spendenbereitschaft erinnert die "Redende Mauer" im Gotteshaus. Dort sind auf 98 Steinen je drei Namen von Orten eingebrannt, in denen Kinder mindestens zehn Mark für den Kerkwitzer Kirchenbau spendeten.