Die Gespräche seien bislang erfolglos gewesen - "deshalb bleibt es bei der Klage in Karlsruhe". "Wenn jetzt die neue Regierung in der Koalition vereinbaren sollte, dass wir auch Gespräche führen in der Großen Koalition, dann führen wir natürlich die Gespräche", fügte er hinzu.

Die Geberländer Bayern und Hessen hatten im März eine gemeinsame Klage gegen den Länderfinanzausgleich beim Verfassungsgericht eingereicht. Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne), der nun den Vorsitz der Ministerkonferenz innehat, dringt trotzdem weiter auf eine Verhandlungslösung.