In einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) forderten die Vorsitzenden der CDU-Landesgruppen von Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern den Bund dazu auf, sich für die Tunnellösung zu entscheiden und sie auch gegenüber der Deutschen Bahn zu vertreten.

"Diese Strecke dient nicht nur der schnellen Anbindung des zukünftigen Flughafens Berlin-Brandenburg", über diese Trasse "soll auch eine schnelle Schienenverbindung zwischen Berlin und Dresden sowie im weiteren Verlauf nach Prag und Wien sichergestellt werden", zitiert die Zeitung aus dem ihr vorliegenden Schreiben.

Als Hauptstreitpunkt bei der Dresdner Bahn gilt der Bau des Schienenwegs durch den Berliner Stadtteil Lichtenrade. Die Bahn favorisiert dem Blatt zufolge eine ebenerdige Lösung, weil diese kostengünstiger sei. Dagegen wehren sich jedoch viele Lichtenrader. Meterhohe Lärmschutzwände würden den Ortsteil spalten, Erschütterungen und Lärm die Lebensqualität erheblich verschlechtern.