Bei der Gewaltorgie im August 2003 bei Glöwen war das 40-jährige Opfer laut Anklage derart mit Stahlkappenschuhen getreten worden, dass der Mann in Lebensgefahr schwebte, teilte das Gericht gestern in Neuruppin mit. Einem 21-Jährigen wird versuchte Tötung, der Gruppe gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Nach dem ersten Angriff sei das Duo zu einer Feier weitergefahren, von dort aber mit Verstärkung wieder zurückgekehrt, um das Opfer weiter zu misshandeln. Das habe sich später nochmals wiederholt. Der Angegriffene wurde schließlich ohnmächtig zurückgelassen. Ein anderer Autofahrer fand ihn später und alarmierte Polizei und Rettungskräfte. (dpa/ta)