"Dabei grenzt es an ein physikalisches Wunder, dass sich dieses schwere Tier überhaupt in die Lüfte schwingen kann", sagt der Naturschutz-Referent im Nationalpark Unteres Odertal, Helmut Schmidt. Erstmals wird dort mit 31 Brutpaaren im Park und 115 im näheren Umfeld wieder ein Höchstbestand verzeichnet.
Nach den leicht rückläufigen Zahlen der letzten Erfassung vor 15 Jahren ist das laut Schmidt ein erfreulicher Trend. Eine wesentliche Rolle spiele dabei die Beruhigung der Natur im Schutzgebiet. Gegenwärtig bemüht sich die Zentrale für Wasservogelforschung und Feuchtgebietsschutz um eine landesweite Bestandsaufnahme.
Der Schwan gehört zu den Entenvögeln und von den weltweit neun bekannten Arten haben sich nur drei in Europa niedergelassen. (dpa/bra)