Heribert Rech (CDU) in Stuttgart an. Die Suche nach dem Verfasser der Drohung eines Blutbads an einer Schule gehe "mit Hochdruck" weiter. Bisher wurden in Baden-Württemberg nach der öffentlichen Warnung vor einem möglichen Amoklauf am Nikolaustag neun weitere Drohungen vor Amok läufen registriert. Sechs Täter seien bereits ermittelt, teilte das Innenministerium mit.
Bisher ist es auch den Internet-Ermittlern des Landeskriminalamtes nicht gelungen, eindeutige Hinweise auf den Urheber der Warnung vor einem Blutbad an einer Schule zu finden. Der Unbekannte hatte bei einem Killerspiel im Internet einen Amoklauf für den Nikolaustag angekündigt.
Unterdessen sind die Ermittlungen nach dem Selbstmord eines 18-jährigen Schülers aus Offenburg, der im Zusammenhang mit der Drohung gesucht worden war, abgeschlossen. Er hat die Warnung nach Angaben der Polizei nicht verfasst.
(dpa/roe)