Das habe mehrheitlich die Gesamtlehrerkonferenz beschlossen, teilte der Sprecher des brandenburgischen Bildungsministeriums, Stephan Breiding, mit. Gleichzeitig sei jedoch beim Schulamt ein Antrag gestellt worden, mit dem die Überweisung an eine andere Schule droht. Dies sei ein klares Signal an die Jugendlichen, dass sie sich nichts mehr zuschulden kommen lassen dürfen. Für sie soll es auch erzieherische Maßnahmen geben. Jeder weitere Vorfall würde zum Ausschluss von ihrer jetzigen Schule führen, betonte Breiding.

Zwei 16-jährige Nachwuchshandballer sollen sich Ende September in dem Internat an zwei 13 und 14 Jahre alten Mitschülern vergangen haben. Die Täter sind Breiding zufolge geständig. Es stehe fest, dass es zu einem körperlichen Übergriff kam. Obwohl sich die Opfer Betreuern anvertrauten, wurde der Vorfall erst zwei Wochen später durch Strafanzeigen der Eltern und des Wohnheimträgers bekannt.

Die gesamte Führungsriege des Internats sowie ein Trainer wurden daraufhin zunächst suspendiert. Zu Wochenbeginn nahm eine Übergangsleitung die Arbeit auf.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen die beschuldigten Elftklässler.