Es könne derzeit keiner sagen, wie sich die von der Landesregierung beschlossene Teilung Brandenburgs in zwei Fördergebiete auswirke.
Die Parlamentarierin aus Brandenburg kritisierte gestern in Potsdam allerdings Regierungschef Platzeck und sein Kabinett. Der Ministerpräsident engagiere sich viel zu wenig in der Auseinandersetzung um die zukünftigen Hilfen aus Brüssel. So vermeide Platzeck leider jede kritische Stellungnahme gegenüber der rot-grünen Bundesregierung. Die wiederum erschwere mit ihrem Beharren auf eine Begrenzung der EU-Fonds eine Debatte um die bestmögliche Lösung für Brandenburg und die neuen Länder. Sollte es in den nächsten Wochen zu keiner Regelung kommen, so würde die Realisierung vieler Projekte ab dem Jahr 2007 in Frage gestellt.
Sollte es bei der Zweiteilung des Landes bleiben, gehe es im ungünstigsten Fall um Fehlbeträge von maximal zehn Millionen Euro in jedem der Jahre ab 2007. Die Summe der EU-Hilfen für Brandenburg liege bislang jährlich bei rund 500 Millionen Euro. (Eig. Ber./jl)