"Es macht keinen Sinn, dieses einmalige Verbrechen, für das Hitler-Deutschland verantwortlich gewesen ist, zu leugnen." Eine Regionalmacht, die politisch ernst genommen werden wolle, müsse die Realitäten anerkennen, die internationalen Regeln beachten und Konzessionen machen, mahnt Schröder.Der frühere Regierungschef erkennt in seinem Manuskript die Sicherheitsinteressen Irans an, wie das Blatt weiter berichtet. Zugleich fordert er Teheran jedoch auf, die Sicherheit Israels zu garantieren. Nur so sei ein dauerhafter Friede zwischen Israel und Palästina zu erzielen. In der Frage des iranischen Atomprogramms bekräftigt Schröder seine Auffassung, dass es zu direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommen müsse. Der Dialog muss nach Schröders Worten auf hoher politischer Ebene angesiedelt sein. Der neue amerikanische Präsident Barack Obama habe deutlich gemacht, dass er der islamischen Welt die Hand reichen wolle.Schröder macht in dem der Zeitung vorliegenden Text weiter deutlich, dass er das Recht der Iraner auf friedliche Nutzung der Kernenergie nicht bestreitet. Ebenso klar sei jedoch, dass zu den Staaten, die Atomwaffen besitzen, keine weiteren hinzukommen dürften, dass diese vielmehr weiter abrüsten müssten. Zu den von den iranischen Behörden vielfach verweigerten Kontrollen des Programms sagte Schröder: "Es muss absolute Transparenz herrschen." dpa/ab