"Politik und Wirtschaft sind sich einig, dass die Fusion ökonomisch sinnvoll und folgerichtig ist, denn sie wird die Wirtschaftskraft der Region stärken und zahlreiche Synergieeffekte freisetzen", unterstrich Innenminister Jörg Schönbohm bei der öffentlichen Mitgliederversammlung des Vereins "Perspektive Berlin-Brandenburg e.V." gestern Abend in Berlin.
Der CDU-Landeschef forderte verstärkte Anstrengungen aller Seiten, um "die bestehenden Vorbehalte gegen die Neugliederung, die Sorgen und Ängste der Bevölkerung abzubauen und die Widerstände zu überwinden". Er warnte zugleich davor, die mit der Länderfusion verbundenen Sorgen und Ängste der Bürger zum Thema des Landtagswahlkampfs in Brandenburg zu machen. "Die Länderfusion ist eine zarte Pflanze, die unser aller Hege und Pflege benötigt. Die Abgeordneten beider Länder und die kommunalen Vertretungen müssen sich daran beteiligen, eine breite Zustimmung in der Bevölkerung für die Fusion durch objektive und glaubwürdige Information herzustellen."
Schönbohm forderte einen offenen Umfang mit Vorbehalten gegen die Fusion. Er erwähnte dabei vor allem die Finanzlage der Bundeshauptstadt. (Eig. Ber./ta/dpa)