Auch Generalsekretär Sven Petke missbilligte die "lokal begrenzte Entscheidung". Der Landesvorstand habe sich klar für eine Einzelkandidatur des Ordnungsdezernenten Holger Kelch (CDU) für die Oberbürgermeisterwahl am 22. Oktober ausgesprochen (die RUNDSCHAU berichtete). Der örtliche CDU-Kreisvorstand will dagegen den 39 Jahre alten Kelch zur Wahl in eine Listenverbindung einbinden. Das habe das Gremium am Dienstagabend einstimmig beschlossen und damit eine Empfehlung für die CDU-Mitgliederversammlung heute in Cottbus gegeben, sagte Vorstandssprecher Wolfgang Bialas. Kelch solle als Kandidat der Wählerliste mit vier anderen Parteien und Vereinen auftreten und nicht als Einzelkandidat. (dpa/uf)