Schwerer Unfall im Morgengrauen: Bei einem Busunglück auf der Autobahn 10 bei Niederlehme (Dahme-Spreewald) sind elf Menschen schwer verletzt worden, einer davon schwebte zeitweise in Lebensgefahr. 40 weitere erlitten bei dem Unfall am Sonntagmorgen leichtere Blessuren.

Kurz vor fünf Uhr kam ein polnischer Bus aus bislang ungeklärter Ursache auf dem südlichen Berliner Ring von der Fahrbahn ab, fuhr in eine Böschung und kippte auf die Seite. Polizeiangaben zufolge waren 69 Menschen in dem Bus.

Der Bus, der im Auftrag des polnischen Unternehmens Sindbad fuhr, kam aus Nordrhein-Westfalen und war auf dem Weg nach Nordpolen. 61 der 69 Businsassen seien inzwischen mit einem von Sindbad gestellten Fahrzeug auf dem Nachhauseweg, teilte das Innenministerium in Potsdam mit.

Die A10 war zwischen Niederlehme und dem Dreieck Spreeau in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) knapp sieben Stunden vollgesperrt.

Bereits Ende Juli war ein Bus, der für Sindbad unterwegs war, auf der A4 bei Dresden verunglückt. Es war eines der schwersten Busunglücke der letzten Jahre. Damals starben elf Menschen, 40 wurden verletzt.