Auch wenn der Frühling sich eher schleppend anlässt, die Schmetterlinge würden schon zunehmend aktiver. Im Winter schwirrten nur etwa 30 Prozent der rund 250 exotischen Falter gleichzeitig durch die Halle, im Sommer werden es bis zu 80 Prozent sein.
Während in Jonsdorf noch mehr als ein Meter hoch Schnee liegt, herrschen im Schmetterlingshaus tropische Verhältnisse. Neben 35 Schmetterlingsarten aus Süd- und Mittelamerika sowie Afrika und Südostasien gibt es dort auch andere exotische Tiere wie Reptilien oder Spinnen zu sehen. Die größten Flugobjekte sind mit einer Spannweite von bis zu 30 Zentimetern die Atlasseidenspinner, eine Nachtfalterart aus Südchina.
Das Schmetterlingshaus war im Februar 2004 eröffnet worden. Die Investition belief sich auf etwa zwei Millionen Euro, die vom Freistaat gefördert wurde. Im vergangenen Jahr wurden rund 75 000 Besucher gezählt, 2004 waren es 100 000. (ddp/mb)