Bei den Bauarbeiten habe es einen Verzug von rund vier Monaten gegeben, sagte Sammlungsleiter Achim Dresler am Dienstag.

Eigentlich sollte die Schau schon ab Ende Februar zu sehen sein. Die seit der Eröffnung des Museums 2003 gezeigte Ausstellung wird seit Juli vergangenen Jahres für rund zwei Millionen Euro überarbeitet. Das Museum in einer ehemaligen Gießerei zeigt rund 220 Jahre Industriegeschichte und -kultur. Im Mittelpunkt stehen die Textilindustrie sowie der Maschinen- und der Fahrzeugbau.

Das auffälligste Element in der Ausstellungshalle ist künftig das "Silberne Band der sächsischen Industriekultur" - ein langes Metallpodium quer durch den Raum, das schon aufgebaut ist. Darauf sollen einige markante Erzeugnisse sächsischer Indus triegeschichte gezeigt werden - Fahrräder, Motorräder von DKW, ein Elektrofahrzeug von 1920, die Schreibmaschine und die Werkzeugmaschine, das Automobil oder auch Porzellan aus der Manufaktur Meissen. Die Ausstellung auf rund 3200 Quadratmetern Fläche ist in elf Bereiche gegliedert.