Sie würden darin ein "miserables Zeichen" und ein Signal für weitere Parks in der Stadt und anderswo sehen, sagte BI-Sprecher Christian Dekker.

Der Direktor der Staatlichen Schlösserverwaltung, Christian Striefler, sprach dagegen von einem Beitrag zur nachhaltigen Kulturfinanzierung, der für die Pflege des Areals enorm wichtig sei. Der umstrittene Obolus war im Januar von der Schlösserverwaltung beschlossen worden. Sie sieht angesichts hoher Unterhalts- und Pflegekosten keine Alternative dazu. Der zusätzliche Bedarf wurde auf eine halbe Million Euro beziffert. Der Freistaat rechnet im ersten Jahr mit rund einer Million Euro Einnahmen. Mit einer Jahreskarte für acht Euro können die Dresdner die Anlagen zwischen Berg- und Wasser-sowie Neuem Palais, Orangerie und Palmenhaus jederzeit nutzen.

Zudem bleibt das Areal früh am Morgen sowie im Sommer nach 20 Uhr und im Winter nach 16 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich. Gegen den kostenpflichtigen Zugang zum Park um das königliche Sommerschloss aus dem 18. Jahrhundert kämpft eine Bürgerinitiative seit Wochen.