"Wir brauchen zwar mehr Personal und mehr Wasser, eine bedrohliche Situation besteht jedoch nicht", sagte ein Sprecher des Staatsbetriebs Sächsische Schlösser und Gärten. Zwar sähen die Wiesen derzeit anders aus, als wenn es mehrere Wochen geregnet hätte, unwiederbringliche Schäden gebe es jedoch noch nicht. "Unsere Leute haben die Lage im Griff", betonte der Sprecher. Die Kosten für den Mehraufwand ließen sich derzeit noch nicht beziffern.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach ist dieser Juli der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Sachsen. Zu den hohen Temperaturen komme ein starker Niederschlagsmangel. Der Boden sei ausgetrocknet. An vielen Orten, unter anderem in Görlitz, Dippoldiswalde und Zinnwald, habe es so wenig Niederschlag, wie noch nie in einem Juli gegeben.
Der Staatsbetrieb besteht aus einer Zentrale und elf Schlossbetrieben mit insgesamt 19 Schlössern, Burgen und Gärten, darunter Schloss und Park Pillnitz, die Albrechtsburg Meißen und das Schloss Moritzburg. Er beschäftigt rund 380 Mitarbeiter. (ddp/mb)