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| 02:46 Uhr

"Schleudersachse" geht für Freibad-Rückbau nach Boxberg

Chemnitz. Der "Schleudersachse" des Bundes der Steuerzahler (BdSt) geht in diesem Jahr an Boxberg (Landkreis Bautzen). Die Oberlausitzer erhielten den Negativpreis für ein fragwürdiges Konzept zum Freibad-Rückbau, das den Steuerzahler 350 000 Euro zu viel gekostet habe, teilte der BdSt in Sachsen vor der Vorlage seines Schwarzbuchs in Chemnitz mit. dpa/roe

Für Gesamtkosten von 767 500 Euro habe sich die Stadt eine "Freibad-Gedenkstätte" geleistet, die aufgrund ihrer Abgeschiedenheit nur selten von den Bürgern besucht werde und für die es auch kein touristisches Konzept gebe. Ein einfacher Rückbau oder Abriss hätte nur die Hälfte gekostet.

Die Stadt hatte das Freibad den Angaben zufolge im Jahr 2000 wegen der hohen Betriebskosten geschlossen .