"Die mit der Aufgabe der Gewässerunterhaltung befassten Wasser- und Bodenverbände, deren Kosten der Gesetzgeber den Eigentümern von Grund und Boden auferlegt, arbeiten faktisch unkontrolliert", befand das "Aktionsbündnis gegen das Wasser- und Bodenverbands(un)wesen in Brandenburg" gestern in Potsdam.
Eigentümern und Nutzern von Grund und Boden müsse endlich "die erforderliche Einflussnahme" auf die Wasser- und Bodenverbände zugestanden werden, forderte das Bündnis. Zugleich kritisierten die Teilnehmer, das im Land keine Rücksicht auf die "dramatische Lage des Landschaftswasserhaushaltes" genommen werde. (dpa/ta)