Die Wahl Herrmanns geht auf einen Vorschlag von Brandenburgs Ex-Justizminister Kurt Schelter (CDU) zurück. Seine Nachfolgerin Barbara Richstein (CDU) hatte den Vorschlag unterstützt.
Herrmann hatte Ende 2000 in der so genannten Büroleiter-Affäre für Aufsehen gesorgt und starke Proteste der Richterschaft ausgelöst. Ihm wurde vorgeworfen, als Büroleiter von Ex-Minister Schelter die richterliche Unabhängigkeit verletzt zu haben. Im Auftrag Schelters soll er eine Richterin in Neuruppin unter Androhung dienstrechtlicher Konsequenzen unter Druck gesetzt haben. Herrmann war zuletzt stellvertretender Präsident des brandenburgischen Justiz prüfungs amtes. (dpa/ta)