Mehr als 60 Jahre später sei sie unbestritten ein Weltkulturdenkmal, teilte das Museum mit. In Anerkennung der Leistungen polnischer Restauratoren, Bauherren, Künstler und Handwerker habe man die Altstadt 1980 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Die Ausstellung analysiert sowohl die denkmalpflegerischen als auch die sozialen und politischen Aspekte und geht auch auf die Verwüstungen im Zweiten Weltkrieg ein.

Das Museum ist dem polnischen Literaten Józef Ignacy Kraszewski (1812-1887) gewidmet und hat auch eine Dauerausstellung. Er hatte sich als Student der polnischen Unabhängigkeitsbewegung angeschlossen.

Als im Jahr 1863 der Januaraufstand gegen die russische Fremdherrschaft scheiterte, kam er nach Dresden und blieb 21 Jahre. Mit seinen sechs Sachsen-Romanen schuf er ein farbenprächtiges Zeitgemälde Kursachsens und Polens im 18. Jahrhundert. Insgesamt hinterließ er etwa 240 Romane und Erzählungen.

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