"Ich habe zwar im Sommer 2001 einem Auftrag für Roland Berger zugestimmt, aber der hatte ein weitaus geringeres Volumen als die vom Ministerium jetzt genannten 10,7 Millionen Euro", sagte Scharping gestern. Er verteidigte die Zusammenarbeit mit Berger damit, dass die Bundeswehr bei den von ihm angestoßenen Reformen "fachkundige externe Beratung" gebraucht habe, um Kosten zu senken.
Scharpings Nachfolger Peter Struck (SPD) verteidigte den Vertrag. Er sei sicher, dass "am Schluss ein Plus herauskommen wird". Er verwies darauf, dass "ein Unternehmen dieser Größenordnung" nur mit externem Sachverstand reformiert werden könne. Es sei darum gegangen, in dem zur Verfügung stehenden Finanzrahmen Projekte auf den Prüfstand zu stellen. (AFP/ab)