Er habe die Absicht, alle 17 Siedlungen von dort "zu verlegen", weil sie Israel Probleme bereiteten, sagte Scharon in einem Interview gegenüber der Tageszeitung "Haaretz". Eine Sprecherin jüdischer Siedler bezeichnete das Vorhaben umgehend als "lächerlich".
Die israelische Regierung hat Washington indes um eine spätere Veröffentlichung des jährlichen Berichts zum Stand der Menschenrechte in der Welt gebeten. Laut "Haaretz" fürchte Israel, die erwartete Kritik der USA an der Sperranlage im Westjordanland könne ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag beeinflussen. Deshalb solle die für den 25. 2. erwartete Bekanntgabe des US-Papiers um einige Wochen verzögert werden. (dpa/uk)