Bislang sei es bei Nato-Gipfeln üblich gewesen, dass sich die Staats- und Regierungschefs in der Reihenfolge des Alphabets um den Tisch gruppieren. Sarkozys Drohung führte zu einem Kompromiss: Der französische Präsident darf so lange neben dem Nato-Generalsekretär sitzen, wie Fernsehkameras im Raum sind. Wenn die Staats- und Regierungschefs der 26 Mitgliedsländer sich dann zu vertraulichen Beratungen zurückziehen, beginnt ein Stühlerücken.Der große Wert, den Sarkozy der Sitzordnung beimisst, könnte mit der Absicht Frankreichs in Zusammenhang stehen, beim Gipfel in die militärische Kommandostruktur des Bündnisses zurückkehren zu wollen. dpa/uf