Besuchern steht das Palais weiter offen, gesperrt sind aber Marmor- und Grottensaal.

Das Neue Palais entstand nach dem Siebenjährigen Krieg. Die Ausstattung war überaus kostbar, beim Bau musste hingegen alles schnell gehen. Nach der Jubiläumsschau im Vorjahr mit rund 350 000 Besuchern wird das Bauwerk seit dem Frühjahr hergerichtet. Allein der 600 Quadratmeter große Fußboden im Marmorsaal ist in seiner Dimension und seiner handwerklichen Ausführung ein Meisterwerk. Die Maßnahmen sollen bis 2017 abgeschlossen sein und gut 20 Millionen Euro kosten. Das Gesamtbudget für die Sanierung des Gebäudes beträgt rund 123 Millionen Euro. Geld für die Sanierung des Neuen Palais stammt zur Hälfte vom Bund. Brandenburg trägt 53 Millionen Euro und Berlin 24,5 Millionen Euro bei. dpa