Wohnungsähnliche Unterkünfte mit eigenen Küchen und Toiletten seien für die jeweiligen Familien geeigneter. Zudem müssten die Flüchtlinge besser betreut werden. Bislang zahle das Land einen Sozialarbeiter für 120 Flüchtlinge, das sei viel zu wenig. "Viele dieser Menschen haben Schlimmes erlebt, sie brauchen Ärzte und Therapien." Brandenburg muss nach der jüngsten Prognose des Bundesamtes bis zum Jahresende mehr als 6100 Flüchtlinge aufnehmen, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Erstaufnahmelager Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) hatte wegen des Andrangs bereits in der Frankfurter Oderland-Kaserne und einem Heim der Arbeiterwohlfahrt Außenstellen errichtet. Eine weitere in einem ehemaligen Wohnheim der Bundeswehr in Ferch (Potsdam-Mittelmark) soll Mitte November eröffnet werden.