Besucher können die einstige Führungsstelle des DDR-Verteidigungsministeriums und alte Militärfahrzeuge besichtigen, wie der Förderverein Denkmal Bunker Harnekop mitteilte. In dem Schutzbauwerk mit seinen drei unterirdischen Etagen seien unter anderem Informationstechnik der 1970er-Jahre wie Fernschreiber und Großrechner zu sehen. In einem Fahrzeugpark werden den Angaben zufolge mehr als 100 Fahrzeuge und 80 Motorräder zur Schau gestellt. Jährlich kämen mehr als 4000 Besucher auf das rund 330 Hektar großen Gelände. Anziehungspunkt ist ein Trödelmarkt mit DDR-Artikeln, der seit Jahren organisiert wird. Termin in diesem Jahr ist der 9. Mai, zu dem 30 bis 50 Händler erwartet werden. Standgebühren gibt es nicht. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem ein Museum und eine Raumschießanlage. Der Atombunker war im Herbst 1976 in Betrieb gegangen. Unter einer 4,50 Meter dicken Betondecke sollte die DDR-Armeespitze dort einen atomaren Angriff des Westens überstehen - und den Gegenschlag organisieren. Das Gelände ist seit 2001 privatisiert. Der Förderverein organisiert seither Veranstaltungen für Besucher, die gut angenommen werden. dpa/ta