Die Preisträger waren aus 58 nominierten Vereinen, Verbänden, Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen ausgewählt worden. Erstmals wurden dabei auch die Engagements für Demokratie und Toleranz im Sport sowie in der Schule gewürdigt. Der Glauchauer Jugendbeirat und die Chemnitzer Initiative werben für Demokratie und Toleranz, im Dresdner Sportverein sind Zuwanderer integriert, und der Freundeskreis Schloss Hubertusburg hält aus historischer Tradition das Thema Frieden in der Diskussion. Mit dem Hubertusburger Frieden wurde dort 1763 der Siebenjährige Krieg und damit der erste weltweite Konflikt beendet.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) als Schirmherr dankte den Preisträgern. "Jedes dieser Engagements ist für unsere Demokratie wertvoll." Das gelte für den Alltag, aber auch Ausnahmesituationen wie Hochwasser.

Der Bürgerpreis wird seit 2011 jährlich vom Freistaat, der Stiftung Frauenkirche und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank ausgelobt, um Menschen und ihr Eintreten für eine demokratische Gesellschaft ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu ehren.