Chr.) mitteilte. Die gesicherten Gräberfelder mit erhaltenem Leichenbrand gäben Auskunft über Bestattungssitten, Jenseitsvorstellungen und Totenkult der schriftlosen Kultur, sagte Landesarchäologin Regina Smolnik.

Überreste von Siedlungen zeugten zudem vom Leben der Menschen und ausgefeiltem Handwerk. Die Ausgräber bargen neben kunstvoll gestalteten Keramikurnen dieser Zeit Grabbeigaben wie Schmuck, eine bronzene Haarnadel und Werkzeuge. Da damals noch nicht mit so hohen Temperaturen verbrannt werden konnte, sei in den Gefäßen keine feine Asche, erklärte eine Sprecherin der Behörde. "Anhand der Knochenstücke kann man Alter, Geschlecht und Krankheit der Toten bestimmen."