"Kontrollierte 2009 die Polizei noch insgesamt in 53 395 Stunden die Geschwindigkeit, schaffte sie dies 2015 nur noch für 25 015 Stunden", teilte Stange am Dienstag in Dresden mit. Noch deutlicher seien die Einsatzstunden in zivilen Spezialfahrzeugen zurückgegangen, mit denen Polizisten mithilfe einer Videokamera die Geschwindigkeit und sonstige Verkehrsverstöße vorausfahrender Fahrzeuge aufnehmen können. Hier ergebe sich ein Minus von 60 Prozent. "Damit stehen in den Depots der sächsischen Polizei teure Fahrzeuge und Geschwindigkeitsmessgeräte, die mangels Personals nicht zum Einsatz gebracht werden können", bemängelte Stange.