Man brauche keine "staatlich bezahlten Büro-Rocker", formulierte ein Konzertveranstalter. Viele Musiker würden daher einem solchen Büro kritisch gegenüberstehen. Andere Fachleute befürworteten dagegen eine zentrale Anlaufstelle für Künstler und Veranstalter. Zudem brauche man in Sachsen einen Radiosender, der zielgerichtet Nachwuchsbands aus dem Freistaat vorstelle.Die rechtsextreme NPD hatte für die Anhörung den umstrittenen - in der Szene aber als Idol gefeierten - Liedermacher Frank Rennicke nominiert. In seinem Eingangsstatement formulierte er eine Art Verschwörungstheorie über den Rock'n' Roll, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gezielt zur "politischen Umerziehung" genutzt worden sei. Rennicke sorgte bei mehreren Abgeordneten für Kopfschütteln und Widerspruch. dpa/cd