"Der Dreck aus der Umwelt und Kupferoxide bilden eine Mikrometer dünne Kruste", sagte er am Donnerstag in mehr als zehn Metern Höhe auf dem Gerüst, das König Johann bis zum Hals reicht. Am Bauch seines Pferdes sei diese bis zu zwei Zentimeter dick. "Dort wurde der Dreck nicht vom Regen weggewaschen." Vor allem Schwefelverbindungen und saurer Regen aus Braunkohle-Zeiten schädigten die Bronzeskulptur. Bis Mitte September werden drei Restauratoren und eine Helferin die rund 60 Quadratmeter große Fläche von Schmutzkrusten, Staub und Rostablagerungen befreien. Zum Schluss sollen Ross und Reiter mit mikrokristallinem Schutzwachs überzogen und mit einer Ziegenhaarbürste poliert werden, um Korrosion zu verlangsamen. dpa/uf