erklärte der Vizepräsident des Sächsischen Handwerkstages, Dietmar Mothes, am Montag in Dresden. Die Nachfrage von Privathaushalten und öffentlichen Auftraggebern sei robust, hieß es. Davon profitierten vor allem Unternehmen der Baubranche.

Laut am Montag veröffentlichtem Herbst-Konjunkturbericht bewerteten 91 Prozent der befragten Firmen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Die meisten Handwerker gehen laut Umfrage mit Zuversicht in das neue Jahr. "Auch wenn uns steigende Energie- und Rohstoffkosten sowie Mindestlohn Sorgen machen", erklärte Mothes.

Zudem zeichneten sich durch rückläufige Auslandsgeschäfte bei Zulieferer-Unternehmen für die Industrie leichte Rückgänge ab. Der Handwerkstag begrüßte die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Einführung eines Meisterbonus und appellierte an die neue Regierung, sich auf EU-Ebene gegen eine "Aushöhlung" des Meisterbriefs einzusetzen. Zudem forderten die Handwerker, Familienunternehmen bei der Suche nach einem Nachfolger stärker zu unterstützen. In den nächsten fünf Jahren seien 5000 Handwerksbetriebe betroffen, hieß es.