Dies sei unter anderem notwendig, um den dringend notwendigen Nachwuchs zu finden. Hintergrund der Forderung ist zudem eine Debatte um die Vergleichbarkeit von Abschlüssen in Europa und eine damit verbundene Einstufung von Abschlüssen generell.

„Das Abitur darf nicht bessergestellt werden als jeder Berufsabschluss“, sagte Ermer. „Das wäre eine Abwertung von Gesellen-und Facharbeiterabschlüssen.“ Wegen des demografischen Wandels habe das Handwerk ohnehin Mühe, geeigneten Berufsnachwuchs zu finden. „Da muss uns die Politik nicht noch zusätzlich Steine in den Weg legen“, sagte Ermer.