Rund ein Viertel der Handys wurde den Angaben zufolge in der JVA Dresden gefunden. Das sei allerdings angesichts der Größe des Gefängnisses mit mehr als 800 Haftplätzen nicht verwunderlich, hieß es.

Die Geräte wurden meist bei Kontrollen der Zellen, beim Absuchen des Geländes oder beim Abtasten von Gefangenen sichergestellt. Dafür werden laut Ministerium spezielle Detektoren eingesetzt. Zudem kann die Justiz auf die Hilfe von Artus zurückgreifen: Sachsens einziger Han-dyspürhund hat im Vorjahr insgesamt 18 verbotene Mobilfunkgeräte in den Gefängnissen erschnüffelt. Der vier Jahre alte Belgische Schäferhund ist auf den typischen Handygeruch abgerichtet - also auf einen Mix aus dem Geruch von Lithium-Batterien und Plastik.

Im März 2013 wurde das Tier erst nach einjähriger Ausbildung zum ersten Mal eingesetzt. Inzwischen war er auch schon in anderen Bundesländern erfolgreich.