"Daher wäre es verantwortungslos, nun den Ausstieg übereilt anzugehen."

Die betroffenen Gebiete brauchten langfristige Konzepte, um eine flankierende Wirtschaftsstruktur aufzubauen. Gleiches gelte für die Energieversorgung. "Der Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 kann nur durch die Kohle flankiert werden", erklärte von Breitenbuch. Schwedens neue Regierung hatte in der Vorwoche einen Kurswechsel bei Vattenfall angekündigt. "Die Zukunft des Unternehmens muss in der Entwicklung erneuerbarer Energien liegen, und nicht in Kohle und Gas", hieß es. Vattenfall plant die Erweiterung von drei seiner fünf Lausitzer Braunkohle-Gruben. Die Regierung will die Pläne stoppen.