10 000 Kriegsgefangene kamen von September bis November 1941 ums Leben. "Die 68 Fotos sind zweifellos die bedeutendsten fotografischen Dokumente aus dem KZ Sachsenhausen", erklärte Stiftungsdirektor Günter Morsch. An der Eröffnung der beeindruckenden Ausstellung nahmen mehr als 100 Besucher teil.

Häftlinge hatten die Fotos unter Lebensgefahr aus dem Lager geschmuggelt. Sie zeigen die entkräfteten und in zerlumpte Uniformen gekleideten sowjetischen Kriegsgefangenen kurz vor ihrer Tötung. Die Nazis wollten mit den Fotos ihren rassistischen Vernichtungskrieg rechtfertigen.