Sollte Sachsen-Anhalt bei dem Plan bleiben, den Vertrag zur gemeinsamen Sicherungsverwahrung aufzulösen, könne es auch kein vereintes Frauengefängnis mehr geben. Martens begründete das mit den Finanzen: Bislang habe Sachsen dem Nachbarland wegen der gemeinsamen Sicherungsverwahrung keine Investitionskosten für Chemnitz in Rechnung gestellt. Werde diese aufgekündigt, gebe es keine Kostenfreiheit mehr. Auf Arbeitsebene sei das Sachsen-Anhalt bereits mitgeteilt worden. An der Kooperation mit Thüringen - auch dortige Frauen sitzen in Chemnitz - ändere sich nichts.