ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:42 Uhr

Geldverschwendung
Zu oft auf Achse: Dresdner OB ist „Schleudersachse“

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ist der „Schleudersachse“.
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ist der „Schleudersachse“. FOTO: dpa / Sebastian Kahnert
Chemnitz. Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert ist der „Schleudersachse“ 2018. Der FDP-Politiker habe den Negativpreis für seine Reisefreudigkeit bekommen, teilte der Bund der Steuerzahler (BdSt) Sachsen am Dienstag mit. dpa

Nach Angaben des Verbandes hatte Hilbert 37 Reisen unternommen, darunter nach China und Hawaii. Die Kosten dafür hätten sich auf 33 600 Euro summiert.

Bei der Online-Abstimmung zu den größten Geldverschwendern entfielen 44,53 Prozent der 2387 Stimmen auf das Stadtoberhaupt. Mit großem Rückstand auf Platz zwei unter insgesamt acht Vorschlägen des Steuerzahlerbundes kam mit 16,63 Prozent die Integrationsministerin Petra Köpping. Eine Imagekampagne der SPD-Politikerin soll den Steuerzahler über die bekannten 3284,50 Euro hinaus insgesamt 16 422 Euro für fünf Anzeigen gekostet haben.

Der erstmals vergebene Negativpreis „Fass ohne Boden“ geht an die Landesdirektion Sachsen. 53 Prozent der 2371 Umfrageteilnehmer waren der Meinung, dass 10 742,47 Euro für die Jubiläumsfeier zum fünfjährigen Bestehen den Titel verdient hätten.