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| 13:29 Uhr

Behörde warnt: Schwimmen in Flüssen gefährlich
Zehnjähriger Junge beim Baden in der Elbe ertrunken

Dresden. Ein zehnjähriger Junge ist am Sonntagnachmittag beim Baden in der Elbe in Dresden tödlich verunglückt. Der Junge sei in der Nähe des Fähranlegers Johannstadt ins Wasser gestiegen und wahrscheinlich von der Strömung mitgerissen worden, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte.

Retter konnten den syrischen Jungen aus dem Fluss bergen und wiederbeleben, er starb jedoch später im Krankenhaus. „Es war ein Badeunfall, Fremdverschulden liegt nicht vor.“

Das Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) warnt vor einem Bad in der Elbe oder einem anderen Fluss. „Flüsse und Bäche sind keine offiziellen Badegewässer“, sagte Karin Bernhardt von der Behörde jüngst. Die Gewässer würden damit – anders als offizielle Badeseen oder Schwimmbäder – nicht regelmäßig daraufhin untersucht, ob man unbedenklich dort schwimmen kann. Pflanzen, Gegenstände oder Keime können für Schwimmer zum Problem werden.

Hinzu komme, dass selbst bei niedrigen Pegelständen in den Flüssen Strömung oder Strudel im Wasser auch für geübte Schwimmer gefährlich werden könnten.

(dpa/uf)