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Zahl der Verkehrstoten in Sachsen auf Rekordtief

Wiesbaden/Dresden.. Noch nie sind in Sachsen so wenig Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen wie im Jahr 2006. Auf sächsischen Straßen starben vergangenes Jahr 275 Menschen. Das waren 17 oder sechs Prozent weniger als 2005.

"Die Zahl der Todesopfer ist die niedrigste für Sachsen seit Beginn der Datensammlung 1980", sagte Ingeborg Vorndran vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden (Destatis). Auch die Zahl der Verunglückten sank 2006 im Freistaat um 2,4 Prozent auf 20 056 Fälle. 2006 ereigneten sich insgesamt 122 692 Unfälle, darunter 15 622 mit Personen- und 107 070 allein mit Sachschaden. Im Gesamtjahr 2006 starben bundesweit 5094 Menschen bei Verkehrsunfällen, fünf Prozent weniger als im Vorjahr.
Kurz nach der Wende starben die meisten Leute auf Sachsens Straßen. 1991 kamen lautet Destatis mehr als dreimal so viele Menschen (863) im Straßenverkehr ums Leben als vergangenes Jahr. Die absoluten Unfallzahlen stiegen bis 1999. Die Zahl von 146 024 Fällen in jenem Jahr wurde danach nicht wieder erreicht. (dpa/cd)