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| 09:57 Uhr

Influenza
Zahl der Grippetoten steigt in Sachsen auf 93

Noch hält die Grippewelle vor allem im Bereich OSL und Hoyerswerda an.
Noch hält die Grippewelle vor allem im Bereich OSL und Hoyerswerda an. FOTO: Karl-Josef Hildenbrand / dpa
Illustration Dresden . Während der aktuellen Grippewelle sind nach Behördenangaben alleine in Sachsen bisher 93 Menschen gestorben. Insgesamt gehen die Erkrankungen in Deutschland zurück. Teile Ostsachsens und Südbrandenburgs gelten aber noch als stark gefährdet.

n der vergangenen Woche habe es zwei Todesfälle in Sachsen gegeben, berichtet das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Dresden. Die Patienten seien 46 und 55 Jahre alt und nicht geimpft gewesen. Dazu seien Nachmeldungen aus den Vorwochen gekommen. Die verstorbenen 48 Frauen und 45 Männer im Alter zwischen 37 und 96 Jahren stammten aus verschiedenen Städten und Landkreisen. Die Grippewelle im Winter 2016/2017 hatte 83 Menschen das Leben gekostet.

Die Zahl der Influenza-Erkrankungen erhöhte sich den Angaben zufolge seit Saisonbeginn Anfang Oktober 2017 auf 41 408 Fälle. Die meisten Patienten infizierten sich mit Grippeviren vom Typ B.

Inzwischen ebbt die Grippe-Welle nach Angaben des Robert Koch-Instituts ab. Bisher seien in dieser Saison in Deutschland nachweislich 971 Patienten durch Influenza-Viren gestorben, die große Mehrheit (87 Prozent) war über 60 Jahre alt.

(dpa)