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| 13:51 Uhr

Nach gewaltsamen Konflikten
Wurzen bekommt mehr Polizisten

In Grimma sollen mehr Beamte das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen. Archivfoto: dpa
In Grimma sollen mehr Beamte das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen. Archivfoto: dpa FOTO: Harry Haertel / dpa
Wurzen. Die Stadt Wurzen ist zuletzt wiederholt Schauplatz gewaltsamer Konflikte gewesen und soll nun neue Polizisten und Sozialarbeiter bekommen. „Für mich ist die sichtbare Sicherheit wichtig. Auch die Bürgerinnen und Bürger wollen wieder mehr Polizisten auf der Straße“, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Montagabend nach einem Besuch in der Stadt. Man brauche keine Strukturreformen, die unnötig Verwaltungspersonal binden, sondern mehr Beamte im Streifendienst.

Die Stadt Wurzen ist zuletzt wiederholt Schauplatz gewaltsamer Konflikte gewesen und soll nun neue Polizisten und Sozialarbeiter bekommen. „Für mich ist die sichtbare Sicherheit wichtig. Auch die Bürgerinnen und Bürger wollen wieder mehr Polizisten auf der Straße“, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Montagabend nach einem Besuch in der Stadt. Man brauche keine Strukturreformen, die unnötig Verwaltungspersonal binden, sondern mehr Beamte im Streifendienst.

Die 16 000-Einwohner-Stadt soll deshalb nun fünf neue Polizisten und einen weiteren Streifenwagen bekommen. Außerdem soll es einen Ansprechpartner für Verwaltung, Firmen, Vereine und Schulen sowie eine Besetzung rund um die Uhr geben. Wie viele Polizisten es derzeit in der Stadt insgesamt gibt, dazu gab es zunächst keine Informationen.
Laut Innenministerium will die Stadt Wurzen außerdem zwei Jugendsozialarbeiter zusätzlich einstellen.

In den vergangenen Monaten war es in der Stadt wiederholt zu gewalttätigen Konflikten zwischen Einheimischen und Ausländern gekommen. Angriffe auf zwei Gaststätten wurden aber auch mutmaßlichen Linksextremisten zugeschrieben.

Der Landrat des Landkreises Leipzig, Henry Graichen (CDU), hatte eine stärkere Polizeipräsenz in der Stadt angemahnt. In einem Schreiben an Wöller forderte er die Wiedereinrichtung eines Polizeireviers mit einem Leiter als Ansprechpartner für die Bürger. Das Revier war im Zuge einer Strukturreform im Jahr 2011 in einen Polizeistandort mit kleinerer Besetzung umgewandelt worden.

(dpa)