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Wirtschaftsminister will kein Weiterbildungsgesetz

Dresden. Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) hat sich gegen eine gesetzliche Regelung zur Weiterbildung ausgesprochen. Das entspreche nicht der Lebenswirklichkeit, erklärte Morlok am Montag in Dresden. dpa/SvD

Stattdessen warb er für Weiterbildungsschecks, mit denen Sachsen seit Ende 2010 Arbeitnehmer bei der beruflichen Qualifizierung unterstützt. Mehr als 10,4 Millionen Euro seien bereits geflossen. Der Minister sprach von einem bewährten Förderinstrument.

Die SPD-Landtagsfraktion hat ein Gesetz vorgelegt, demzufolge Arbeitnehmer fünf Tage pro Jahr zur beruflichen, politischen oder allgemeinen Weiterbildung bezahlt freigestellt werden sollen. Dazu ist für diesen Dienstag eine öffentliche Anhörung im Parlament geplant.