Trotz Corona-Krise ist die Zahl der sächsischen Handwerksbetriebe insgesamt stabil. Im ersten Halbjahr 2021 habe es sogar etwas mehr Zu- als Abgänge gegeben, teilte der Handwerkstag in Dresden mit. 2017 Anmeldungen standen 1884 Abmeldungen gegenüber. Insgesamt seien den drei Kammern Mitte des Jahres 56.678 Handwerksbetriebe mit etwa 320.000 Beschäftigten gemeldet gewesen.
Ein unterschiedliches Bild zeige sich aber mit Blick auf einzelne Gewerke, hieß es. Geschrumpft sei etwa die Zahl der Betriebe im Bereich Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie bei Maurern/Betonbauern und Elektrotechnikern. Zuwächse stünden etwa bei Schilder- und Lichtreklameherstellern, Zweiradmechanikern, Fotografen und Gebäudereinigern zu Buche.
Im Vergleich zu Sachsen gab es im Land Brandenburg Ende 2019 38.668 Handwerksunternehmen, das waren 40 Betriebe mehr als im Jahr 2018. Die am stärksten vertretenen Gewerke sind hier Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Elektrotechniker, Maurer und Betonbauer, Installateur und Heizungsbauer. 157.305 Erwerbstätige arbeiten derzeit im Handwerk. Das sind durchschnittlich 4,07 Erwerbstätige pro Handwerksbtrieb.