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Neue Perspektive
Investor für Autozulieferer MKB Zwickau gefunden

Zwickau/Chemnitz. Für den insolventen Autozulieferer MKB Zwickau gibt es nach acht Monaten eine Perspektive. Die Firma wurde an die zum sächsischen Werkzeugbauer AWEBA Group Aue gehörende WVL Werkzeug- und Vorrichtungsbau Lichtenstein GmbH in St. Egidien verkauft, wie der Insolvenzverwalter Kai Dellit am Dienstag in Chemnitz mitteilte. Der Produktionsstandort Zwickau bleibe erhalten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Metall-Konstruktions- und Betriebsmittelbau (MKB) Zwickau GmbH & Co. KG hatte im Juli 2017 Insolvenzantrag gestellt, das Verfahren war Ende Oktober 2017 eröffnet worden. Im Zuge der Sanierung wurde die Zahl der Mitarbeiter von einst 75 auf 45 reduziert. Mit dem Verkauf blieben 42 Jobs erhalten, hieß es. Zuletzt verzeichnete MKB rund sieben Millionen Euro Jahresumsatz, zum Kundenkreis gehören führende deutsche Autohersteller.

(dpa)