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| 02:53 Uhr

Weniger Versuche der außergerichtlichen Einigung in Sachsen

Dresden. Die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung bei Strafverfahren ist im vergangenen Jahr in Sachsen weniger genutzt worden. Die Zahl der Fälle sank bei den Erwachsenen im Vergleich zu 2012 um 21 auf 255 Fälle, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte. dpa/kr

Wie oft dieser Täter-Opfer-Ausgleich erfolgreich abgeschlossen werden konnte, werde statistisch nicht erfasst. Aus bundesweiten Studien ergebe sich, dass durchschnittlich jedes zehnte außergerichtliche Schlichtungsverfahren scheitere. Beim Täter-Opfer-Ausgleich bringt ein Schlichter Täter und Opfer an einen Tisch - freiwillig und ohne Richter.

Bundesweit werde dieser Weg am häufigsten bei einfachen Körperverletzungen eingeschlagen, gefolgt von Sachbeschädigungen und Eigentumsdelikten. Da alle Fälle aus der Statistik der Generalstaatsanwaltschaft ausgetragen werden, die als Täter-Opfer-Ausgleich angemeldet sind, könnten keine näheren Details zu ausgehandelten Schmerzensgeldsummen oder Arbeitsstunden genannt werden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft weiter mit.