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| 16:01 Uhr

Chemnitz
Weniger Kameras bei Videoüberwachung der Innenstadt

Diese Überwachungskameras hängen vor dem Rathaus in Chemnitz. Die Stadt will ab September der Kriminalität in der Innenstadt durch Videoüberwachung vorbeugen. Im Rahmen der umstrittenen Maßnahme werden insgesamt 38 Kameras zahlreiche Areale des Zentrums abdecken.
Diese Überwachungskameras hängen vor dem Rathaus in Chemnitz. Die Stadt will ab September der Kriminalität in der Innenstadt durch Videoüberwachung vorbeugen. Im Rahmen der umstrittenen Maßnahme werden insgesamt 38 Kameras zahlreiche Areale des Zentrums abdecken. FOTO: dpa / Jan Woitas
Chemnitz. Die Videoüberwachung der Innenstadt von Chemnitz kommt mit weniger Kameras aus als ursprünglich geplant. Statt 38 werden nur 31 hochauflösende Kameras die als Kriminalitätsschwerpunkt bekannten Areale im Zentrum überwachen.

Das gab der für Recht, Sicherheit und Umweltschutz zuständige Bürgermeister Miko Runkel am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Bei der Inbetriebnahme des Videosystems kann es nach Angaben von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) zu Verzögerungen kommen. Man habe nach wie vor das Ziel, die Anlage im September in Betrieb zu nehmen, sagte sie. „Aber es ist möglich, dass es sich um paar Tage verschiebt.“ Daher sage sie, dass die Überwachung im Herbst starte.

Die Videoüberwachung der Innenstadt sei ein Sicherheitsprojekt, sagte die Oberbürgermeisterin. Federführend für das gemeinsame Projekt von Chemnitzer Verkehrs AG, der C³ Veranstaltungszentren GmbH, der Polizei und der Stadtverwaltung sind die Verkehrsbetriebe. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 850 000 Euro.

Nur die Polizei wird bei Bedarf Zugriff auf alle Bilder haben. Kritikern der Videoüberwachung hielt Barbara Ludwig entgegen, dass man die Maßnahmen transparent gestalte.

(dpa/fh)