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| 12:06 Uhr

Auch Schifffahrt leidet unter Hitze
Tschechische Welle lässt Elbe-Wasserstand für kurze Zeit steigen

Dresden. Die Sächsische Dampfschiffahrt nutzt eine Welle in der Elbe für notwendige logistische Aufgaben. Da auf tschechischer Seite für Arbeiten an einem Pegel in Usti nad Laben vermehrt Wasser aus den Stauseen an der Moldau abgelassen wird, steigt der Wasserstand auch in Dresden für ein paar Stunden an, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Gerechnet wird mit 1,20 Meter. Kurz vor Mittag waren es 61 Zentimeter.

Man ziehe alles verfügbare Personal zusammen, um schnell reagieren zu können, sagte Marketing-Chef Robert Rausch. So könne der Schaufelraddampfer „Pillnitz“ nach zehn Monate dauernder Reparatur in der Werft Laubegast erstmals wieder zu Wasser gelassen werden. Der Dampfer „Krippen“ fährt zur Werft, in Pirna kann auf dem Schiff „Kurort Rathen“ am defekten Hilfsdiesel gearbeitet werden. Auch eine rekonstruierte Anlegerbrücke soll verlegt werden.

Für die Arbeiten wird ein Wasserstand von mindestens 65 Zentimetern benötigt. Weiter elbabwärts liegende Städte werden nach Ansicht von Rausch aber kaum von der Welle profitieren, weil sich das Wasser unterwegs verteile. Die Sächsische Dampfschiffahrt fährt aufgrund des geringen Wasserstandes derzeit nur in Dresden mit zwei Linien. Daran ändert auch der kurzzeitige Wassersegen nichts.

(dpa/uf)