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Warnung vor dem Betreten der abgesenkten Talsperre Bautzen

Die Idylle an der Talsperre Bautzen ist im Sommer zuweilen durch Blaualgen getrübt. Deshalb wird am Entnahmeturm ein zweiter Wasserablauf eingebaut.
Die Idylle an der Talsperre Bautzen ist im Sommer zuweilen durch Blaualgen getrübt. Deshalb wird am Entnahmeturm ein zweiter Wasserablauf eingebaut. FOTO: Uwe Menschner/ume1
Bautzen/Dresden. Die Landestalsperrenverwaltung warnt dringend vor dem Betreten des Ufers und des Stauraums der derzeit abgesenkten Talsperre Bautzen. Zahlreiche Menschen seien derzeit unterwegs, um die wieder zum Vorschein gekommenen Dörfer Malsitz und Nimschütz anzuschauen, hieß es. dpa

Die Orte waren in den 1970er Jahren für den Bau der Talsperre geflutet worden. Ein Umherwandern auf den alten Straßen könne lebensgefährlich sein, teilte die Verwaltung am Freitag in Dresden mit. Es hätten sich über die Jahre Sedimente abgelagert, in denen man leicht stecken bleiben könne. Zudem gebe es nicht sichtbare Untiefen.

Der Wasserspiegel der Talsperre Bautzen ist um 5,50 Meter abgesenkt worden. Das sei nötig gewesen, um an den Dämmen bauen zu können. Die Sanierungsarbeiten sollen Anfang September beginnen und Ende Oktober abgeschlossen sein.