ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:06 Uhr

4000 Quadratmeter betroffen
Waldstück im Elbsandsteingebirge brennt

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen am Waldgebiet der Sächsischen Schweiz. Die Sächsische Schweiz gehört zu den beliebtesten Wandergebieten in Deutschland und Rathen ist so etwas wie ihre heimliche Hauptstadt. Seit Donnerstag künden dort Rauchwolken von einem Waldbrand.
Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen am Waldgebiet der Sächsischen Schweiz. Die Sächsische Schweiz gehört zu den beliebtesten Wandergebieten in Deutschland und Rathen ist so etwas wie ihre heimliche Hauptstadt. Seit Donnerstag künden dort Rauchwolken von einem Waldbrand. FOTO: dpa / Christian Essler
Rathen . Die Sächsische Schweiz gehört zu den beliebtesten Wandergebieten in Deutschland und Rathen ist so etwas wie ihre heimliche Hauptstadt. Seit Donnerstag künden dort Rauchwolken von einem Waldbrand. dpa

Im Nationalpark Sächsische Schweiz mit der berühmten Bastei kämpfen Feuerwehrleute gegen einen Waldbrand. «Der Brand befindet sich in teilweise schwer zugänglichem Gebiet», hieß es am Freitag im Landratsamt. Feuerwehrleute würden deshalb von Mitarbeitern der Bergwacht und Höhenrettung gesichert und abgeseilt. Der Brand war am Donnerstagmittag im Basteigebiet in der Nähe des Hirschgrundes am Felsen «Kraxelbrüderscheibe» ausgebrochen. Die Ursache steht noch nicht fest.

Die Flammen hätten eine Fläche von 4000 Quadratmetern erfasst und stellten keine Gefahr für den Luftkurort Rathen dar, teilte das Landratsamt mit. Das Feuer breite sich auch nicht weiter aus. Bislang liegen der Behörde keine Informationen vor, dass Menschen zu Schaden gekommen sind.

Nach Angaben des Landratsamtes sind 140 Menschen bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Weil die Löscharbeiten nachts im Dunkeln zu gefährlich gewesen wären, wurden sie erst am Freitagmorgen wieder aufgenommen. Am Vormittag sollte weiteres Personal zum Brandort gebracht werden, um die bisherigen Einsatzkräfte abzulösen.

Löschwasser wird unter anderem aus der Elbe über Schläuche herangeführt. Auch die Bastei-Zisterne und der Löschwasserteich in Rathewalde liefern das dringend benötigte Wasser.